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... Romanschriftsteller von Klang, war lange Jahre hindurch Sekretär, aber auch mehr als das: der mtime Mitarbeiter, der Vertraute des Staatsmannes. Dieser hatte ihm ein beträchtliches Bündel von Akten, die niemand bis jetzt kannte, in der ausgesprochenen Hoffnung übergeben, sie könnten ihm einst nützlich sein, und wir finden nun die ungemein reiche Dokumentierung in den Gedenkwerken Martets wiedergegeben, die wie posthume Werke von Clemenceau selbst anmuten. Jean Märtet hat bei Albin Michel in Paris ein erstes dieser Erinnerungsbücher unter dem Titel «Le silence de M. Clemenceau» herausgegeben, das das Schweigen des grossen Franzosen in den letzten zehn Jahren bricht. «Le Tigre» befindet sich in Vorbereitung, und der Leser bekommt ausserdem einen «M. Clemenceau peint par luimeme» auf den Weihnachtstisch gelegt, von dem der Verlag uns in liebenswürdiger Weise die Aushängebogen zur Verfügung gestellt hat. Alle drei Werke zeichnet ein gemeinsamer Zug aus: durch Jean Märtet spricht Clemenceau selbst zur Nachwelt; zahlreiche im Laufe von vielen Jahren getane Aeusserungen, gemachte Bemerkungen und Apercus des grossen Sohnes der Dritten Republik sind dank der Sammlermühe seines Mitarbeiters, der darin selbst einen grossen Weitblick zeigte, erhalten geblieben. Man fühlt, wenn man in diesen Büchern blättert, immer noch den Puls des lebendigen Clemenceau, seinen bald ...
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