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... ein, man erkannte an und verwarf, man war manchmal fast mit einer Konzeption oder mit einem Detail zufrieden und fing doch wieder von vorn an. Bis dann nach langer, harter Arbeit am Reißbrett, am Prüfstand, auf der Bahn und Straße, der Prototyp „600" sein placet bekam. Der Fiat „600" war geboren. Eines Tages schloß das große W erk für alle Außenstehenden die Pforten, die Gerüchte — meist falsche — häuften sich, und erst anläßlich des Genfer Salons 1955 wurde der „600“ mit großem Elan in vielen europäischen Ländern gleichzeitig gestartet. Die Überraschung war in jeder W eise gelungen, obwohl bei Bekanntgabe die Serienfertigung schon auf vol len Touren lief, heute, M onate später, sind schon viele Tausende „600“ auf den europäischen Straßen. Mit „hätte man nicht dieses oder jenes anders machen können?“ ist hier kaum eine Kritik möglich. Die Aufgaben stellung w ar eindeutig, und die Lösung ist so ausgefeilt und reif, wie man das nur selten findet. — Natürlich hätte man an Stelle der reinen Zweckform eine „flüssigere" Linie wählen können. Dann wäre der „600" aber größer und schwerer geworden. — Natürlich hätte man auch bei vier Per sonen Besetzung noch einen größeren Gepäckraum schaffen können. Dann wäre aber eine Überbelastung zu befürchten, da mit vier Personen überhaupt nur noch 15—35 kg Gepäck zulässig sind. M an hätte ...
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