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... und prägte mit ihren Superleggera-Aufbaulen das Bild, das man sich von einem Alfa Romeo machte. Da mals entstand auch das typische Alfa- Gesicht in Form eines schmalen Schil des, das von Touring gepflegt, immer wieder verfeinert, abgewandelt und mo dernisiert wurde. Doch «unser» bei Pinin Farina entstan dener Zweisitzeraufbau tanzt diesbe züglich aus der Reihe: Battista «Pinin» 8 Farina, stets auf der Suche nach neuen Formen, liess hier das Kühlergesicht, das man bei einem Alfa Romeo norma lerweise erwartete, ganz weg! An dessen Stelle trat eine vorn beinahe zugespitzte Motorhaube, die im Schwung nach un ten führt und keine Öffnung aufweist. Dagegen wurden links und rechts unter die zwischen Haube und Kotflügeln an geordneten Scheinwerfer zwei breite Lufteintrittsgitter gesetzt. Diese recht extravagante Lösung lässt auf den Einfluss des Freelance-Designers Graf Ma rio Revelli di Beaumont schliessen, der damals öfters für seinen Freund Pinin zum Zeichenstift griff. Dem Vernehmen nach dürfte diese Ka rosserie in etwa 20 Exemplaren gebaut worden sein, wobei sich jeder Wagen von den andern in Einzelheiten unter schied. Besonders fortschrittlich wirkt die Behandlung der Flanken mit den nach hinten durchgezogenen Kotflü geln, die bereits den Trend zur später in Mode gekommenen «Pontonform» er kennen lassen. Ins Bild passen ebenfalls die in der Tür versenkten Klinken [oder ...
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