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... mit der Erprobung eines 1,2 Liter-Wagens. So unrund diese Zahl auch ist, so hat sie doch eine sehr entscheidende Rolle in der Motorisierung der Massen gespielt. 1,2 Liter waren vor dem Kriege auf den Stra ßen Europas gang und gäbe. In fast keinem Falle hatten die Motoren die Steuerung im Kopf, sondern sie machten das aus der Hüfte heraus, wie weiland Cowboys und FBI-Agenten, wenn sie ins Schwarze treffen wollten. Als man daranging, alles intensiver und kom plizierter zu gestalten, kriegten auch die Mo toren dickere Köpfe. Sie brummten innen so, daß man’s draußen hörte. Auch die Fußgän ger merkten, daß die Ventile nicht mehr lässig aus der Hüfte bedient wurden. Aber als feiner Mann und als Konstrukteur, der auf sich hielt, erklärte man die seiten gesteuerten als nicht mehr gesellschaftsfähig. Heute weiß man, daß das richtig war und gar nicht anders hätte sein dürfen. Aber, der Mann in der Würstchenbude hat mich ebenso irritiert, wie die nicht totzukrie gende Sehnsucht in meiner Brust nach einem Teller Erbsensuppe, die mich mein Leben lang verfolgt. Junge, nach außen hin glückliche Ehen ge raten häufig in Gefahr, weil es der Ehemann nicht lassen kann, am liebevoll gedeckten Tisch laut von der Kochkunst seiner Mutter zu träumen. Ihn mögen ähnliche Gefühle bewegen wie mich, als ich von einem Mercedes 180, der noch den seitengesteuerten 170 S-Motor ...
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