Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... Ärger des Jahres. Trotzdem ist es richtig, ihn als Konzeption gut zu beurteilen — zum „guten Auto“ fehlt ihm lediglich noch die Perfek tion der Fertigung. Der VW 1600 dagegen hat — wie bei Fiat der 1500 — ein Stadium erreicht, in dem von ernsten Herstellungsproblemen keine Rede mehr sein kann. Es versagt bei ihm nichts, und es geht nichts vorzeitig kaputt. Er ist im Sinne der Zuverlässigkeit im Alltagsgebrauch ein gutes Auto. Aber ver dient er deswegen, in jeder Hinsicht in den Himmel gehoben zu werden? Nein, leider nicht. Erfüllt er doch nicht einmal die für den Hersteller wichtige Voraussetzung, sich gut zu verkaufen und viel einzubringen. Zwar ist er kein Fehlschlag, aber er ist auch weit entfernt davon, ein Welterfolg zu sein. Und das dürfte mit seiner Konzeption Zusammenhängen. Es läßt sich eben keiner der drei Punkte — siehe oben — ganz für sich betrachten. Warum gut? Fassen wir zunächst zusammen, warum der VW 1600 — hier der „L“ mit Stufenheck — im Alltag als gutes Auto gelten muß. Das beginnt mit der Verarbeitung der Karosse rie, mit dem exakten Schließen der Türen und Hauben, mit dem Fehlen von Rostund Klapperstellen, mit der sauberen und stabilen Befestigung von Verkleidungen, Schaltern, Hebeln, Armaturen, elektrischen Leitungen. Zwar kann man sich bei sol chen Dingen auch mit Provisorien abfinden — mit schlecht sitzenden ...
Kommentare