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... Dummkopf, da steht er doch ,Moskvitch‘, der Sohn Moskaus, die modernste und schönste Maschine aller Länder.“ Der Majoringenieur hatte auf seiner Mütze eine Autobrille verkehrt herum befestigt und ließ den armen kleinen Motor auf höchsten Tou ren laufen. Dabei betätigte er sämtliche erreichbaren Hebel und Knöpfe. Der Scheibenwischer lief, die Winker klappten rechts und links, er kur belte die Scheiben rauf und runter, dazwischen hupte er, und wenn er gerade eine Hand frei hatte, flammten zum grenzenlosen Jubel der immer größer werdenden Zuschauermenge die Scheinwerfer in allen Stufen auf. Wäre Professor Piccard mit einem Stratosphärenballon ge landet, die Bewunderung hätte nicht größer sein können. Welch ein Lärm um ein Nichts, wagte ich zu denken, aber es ist eigent lich nur ein Nichts? Man nimmt die Pressen, die Werkzeuge und nicht zuletzt die Konstruktionen und Ideen eines Volkes, baut Stüde für Stück irgendeine Sache nach, in diesem Falle ein Auto, und setzt die ses Produkt seinen völlig unbeschwerten, aber um so erstaunteren Mit menschen als eigene Konstruktion vor. In diesem Falle ist es der „Moskvitch“. Die Sowjetunion liefert ihn zu konkurrenzlos niedrigen Preisen nach Schweden, Belgien und anderen Ländern. Aber bleiben wir bei unserem glücklichen Moskvitchbesitzer. Ob wohl er in dem Lande lebte, in welchem sein gekauftes Automobil her gestellt ...
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