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... Reihe abgeleitet wurde, denn sie verspricht eine möglichst kostengünstige Basis. Im Gegensatz zum offenen Käfer war ein «openair»-Golf wohl nicht von Anbeginn geplant. So bedurfte es etlicher Verstärkungen und Verstrebungen, um dem stahldachlosen Aufbau die notwendige Verwindungssteifheit zu verleihen. Dies ist der Osnabrücker Karosseriefirma gelungen. Die Versteifungselemente, so der Überrollbügel, der zusätzliche Blechkasten an den Türschwellen, der Quersteg im Kofferraum, die Strebe unterhalb des Armaturenträgers usw., treiben das Leergewicht des Cabrios in die Höhe. Der geprüfte GLS brachte mit 910 rund 100 Kilogramm mehr auf die Waage als die dreitürige Limousine. Die recht tiefgreifenden Umbaumassnahmen, das aufwendige, mit einem inneren Himmel versehene Cabrio-Verdeck sowie die kleinere Serie machen den Mehrpreis von knapp 5000 Franken verständlich. Um einen ähnlichen Betrag war auch das Käfer-Cabriolet teurer als der vergleichbare «Innenlenker», dennoch wurden in all den Jahren über 300 000 offene Käfer gebaut. Das geprüfte Golf-Cabriolet in GLS-Ausführung mit 1457-cm3-Motor (70DIN-PS) kostet mit Einschluss des Transports 17 460 Franken. Der später folgende GLI mit 110 PS und Benzineinspritzung dürfte die 20 000-Franken-Grenze überschreiten. Die in einigen Ländern angebotenen 1,1- und 1,3-Liter-Versionen sind in der Schweiz nicht ...
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