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... sich zu einer Ikone zu entwickeln. Es heißt ja, mancher Porsche-Liebhaber sei etwas pingelig und unentspannt, wenn es um die Originalität, die passende Motornummer und das korrekt ausgefüllte Kardex-Dokument geht. Unser rennerprobtes Urmodell ist aber bestens geeignet, mit diesem Mythos aufzuräumen. Für die Straße zugelassen und ein pures Vergnügen auf Landstraßen, lässt dieser 356 erkennen, wozu die Porsche- Rennsportgemeinschaft fähig ist. Er ist ein äußerst leistungsfähiger Rennwagen, der die FIA-Regularien erfüllt, also absolut zeitgenössisch ist. Ein Rennwagen, wie ihn Porsche in den 1950er-Jahren selbst gebaut hätte. Der Wagen wurde ursprünglich an einen Herrn Abouchakra aus Beirut ausgeliefert und in der Saison 1955/56 von Robert Nagar in Haifa im Renneinsatz gefahren. Sein derzeitiges Erscheinungsbild als historischer Rennwagen ist also mehr als gerechtfertigt. Abgesehen davon, dass die Stoßstangen abmontiert wurden (sie liegen unter Umständen heute noch irgendwo in Jerusalem, wenn sie nicht irgendwann an einen anderen Wagen gebaut wurden) und der Wagen aufgrund der Avon-CR6ZZ- Reifen etwas tiefer liegt, entspricht das Äußere dieses Urmodells dem Standard. Im Inneren fühlt man sich durch den harten Rennsitz und den großen Überrollbügel etwas eingeengt. Der Motor weist die korrekten 1500 ccm auf, aus denen Prill durch Weiterentwicklung allerdings ...
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