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... federnden Materials und genauer Anpassung der Zahl und Stärke der Federringe zur Radgröße und fortbewegten Last erscheint es dem Berichterstatter nicht ausgeschlossen, daß ein leidlich brauchbarer Pneumatikersatz ge- Fig. 2. <y e brauchbaren Ersatzbereifung haben müßten. Um einen Baustein zur Frage des Pneumatik-Ersatzes zu liefern, geben wir nachstehend die Beschreibung eines federnden Radreifens nach Dr. Herder, Ölsnitz im Vogllande, enthalten uns aber eines abschließenden Urteils über die Konstruktion, weil ihre Brauchbarkeit selbstverständlich erst praktisch erprobt werden müßte. Der Radreifen besteht aus mehreren in einanderliegenden, schlauchähnlich ausgebildeten Metallringen, die ebensowohl ganz um das Rad herumlaufen, als auch sich aus einzelnen kürzeren Stücken zusammensetzen können. Diese Federringe sind nach der Laufseite zu offen und ulnfassen einander (Fig. 2). Wie aus der Zeichnung hervorgeht, sind die Federn verschieden lang und an ihrem Ende abgestumpft. Über das ganze ist eine Laufdecke aus Leder oder Gummi gelegt. Die Federn werden durch Schraubenbolzen starr miteinander verbunden, so daß sie sich untereinander nicht verschieben können. Die Schraubenbolzen halten gleichzeitig die Lauffläche fest, wobei ihre hervorstehenden Köpfe vorteilhaft als Gleitschutz dienen. Sollen die Federringe, wie Fig. 1 schematisch zeigt, aus ...
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