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... eine Überwälzung auf den Auftraggeber nicht möglich ist (vgl. AR 26/2008). Dem Vorwurf, eine ganze Branche an den Rand des Abgrunds zu treiben, wollte ersich wohl nicht aussetzen. Dass die Umweltverbände über dieser Entwicklung nicht in ein Freudengeheul ausbrechen, war zu erwarten. Sie befürchten, dass mit der vorgesehenen Hinausschiebung der LSVA-Erhö- hung für Euro-3-Lastwagen ein falsches Signal gesetzt wird und die Verlagerung von der Strasse auf die Schiene zu wenig energisch vorankommt. Immerhin sollten sie sich daran erinnern lassen, dass die LSVA keineswegs nur zum Zweck hatte, die Verlagerung zu beschleunigen. Sie war ebensosehr von Anfang an als Finanzierungspfeiler für die milliardenteuren Bahninfrastrukturen geplant. Es wäre zu wünschen, dass das Bundesratskollegium der Merz'schen Empfehlung zustimmt. Die Transportbranchewäre damit zwar beileibe noch nicht aus dem Schneider. Aber es wäre für sie doch ein Silberstreifen am Horizont, raoul studer Warum überhaupt dieser plötzliche Umschwung der Regierung? Denkbar ist, dass die geballte Ladung von Einsprachen seitens der Camionneure gegen die LSVA-Rechnungen der Oberzolldirektion Bundesrat Merz zum Einlenken bewogen hat. Ferner könnten auch die Drohungen des Lastwagengewerbes, Kampfmassnahmen zu erwägen, das Ihrige zum vorläufigen Kompromiss beigetragen haben. Denn ein Stillstehen ...
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