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... s ist nur ein Reflex, doch er verrät den Bürger lichen: der Griff zur Vordertür. Die (geld-)adelige Klientel dürfte sich heim Bentley Mulsanne vor nehmlich für die rückwärtigen Gemächer interessieren und erst danach für den Arbeitsplatz des Angestellten. Also tritt man drei Schritte nach hinten, denn so weit ist es vom vorderen zum hinteren VVagenschlag. Erneut kommt das einem Ouling gleich - man muss selbst öffnen. Ein Zug am gerändelten Griff, und das Portal steht offen. Schon will man eintreten, da weht einem ein Schwall von Lederduft entgegen. Innehalten, inhalieren. Die Intensität des Gerbstoff-Bouquets ist einlullend. Falls automobiler Luxus einen Geruch hat, dann diesen. Schade eigentlich, dass das lackierte Wurzelholz keine Duftstoffe beimischt; das Gesamtaroma wäre überwältigend. So genießt die Nase und staunt das Auge über die Furnier-Verblendung, wel che in Festmeter ausgedrückt werden könnte. Sie reicht einmal rundherum und gipfelt in einem Armaturenbrett, das diesem Namen tatsächlich noch zur Ehre gereicht. Eine Holzbastion ragt vor dem Fahrer empor, eine herr schaftliche, weitläufige Planke mit einer senkrechten Ins trumententafel und tiefen Höhlen samt wundervollen Rundinstrumenten. Nicht auszudenken, wenn hier eine Bildschirm-Folie virtuelle Chronometer darstellen würde. Umlaufendes Holz friedet den Innenraum ein, eine Barriere ...
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