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... für kurze und lange Reisen, als Ab holund Zubringerfahrzeug. Die Außen temperaturen wechselten zwischen minus zwanzig und plus dreißig Grad, das Wetter zwischen Glatteis, Schneematsch, trockenem Frost, Nebel, Sturm, Sonnenhitze und Wolken brüchen. Der Wagen berührte nahezu alle deutschen Bundesländer und außerdem Öster reich, Italien, die Schweiz, Frankreich und Belgien. Es war also ein nahezu normales Autoschick sal; unnormal höchstens insofern, als das Auto nicht immer so schonend behandelt wurde wie ein eigenes. 300 km-Vollgasfahrten auf der Autobahn und wettbewerbsmäßige Al penüberquerungen sind vielleicht nicht ganz normal, aber von einem heutigen Auto er wartet man, daß es sich durch so etwas nicht beeindrucken läßt. Als Gegenleistung bekam der Wagen nur seine normalen Inspektionen und Schmierdienste und außerdem natürlich seinen Bedarf an Benzin und öl. Wir wollen vorwegnehmen, daß kein Ereignis dieses Jahres weniger aufregend verlief als dieser Dauertest. Es fällt uns sogar schwer, ihn als Ereignis anzusehen; denn der Wagen tat nicht das geringste, um unsere Aufmerk samkeit zu beanspruchen. Er war da, er wurde benutzt. Er führte die unauffällige Existenz eines gewohnten Gebrauchsgegenstandes. Freilich wären wir schlechte Tester, wenn es mit dieser Feststellung sein Bewenden hätte. Aber vorwegnehmen mußten wir die Tatsache des Eindrucks ...
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