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... handelte sich um das auf 6834 cm3 vergrösserte Aggregat aus dem Typ 600. Der 450 SEL 6.9, der genau ge nommen ja mit «6.8» hätte bezeich net werden sollen, trat damit die (verspätete) Nachfolge des bis 1972 gebauten 300 SEL 6.3 an. Rein äusserlich hob sich dieses neue Spitzenmodell nicht von den übrigen S-Klasse-Mercedes ab. Doch es bot, wie bei einem neuen Mercedes-Benz nicht anders zu er warten, zahlreiche technische Be sonderheiten. So war der 286 PS (210 kW) bei 4250/min leistende OHC-V8 als erster Tourenwagenmotor mit dem fortschrittlichen K- Jetronic-Einspritzsystem von Bosch ausgerüstet. Hinzu kamen eine Transistorzündung, ein Ventilspiel ausgleich und eine Trockensumpf schmierung. Diese wurde gewählt, um die Bauhöhe des Motors in ei nem derS-Klasse angepassten Mass zu halten. Eine Neuheit war auch die hydro pneumatische Federung, ein mit Gas und Drucköl arbeitendes Sy stem, das zusätzlich eine bela dungsunabhängige konstante Hori zontallage des Karosserieaufbaus ermöglichte. Bis daher hatte man Äusserlich unter schied sich das 1975 lancierte neue Mercedes-Spitzenmodell kaum von derseit1972 gebauten S-Klasse W116. Der mächtige «Rekord-V8» mit fast 7Litern Hubraum undje einer obenlie genden Nocken wellepro Zglinderreihe, hierals Schnittmodell. bei Mercedes-Benz nur eine reine Luftfederung oder eine auf die Hin terachse beschränkte Ausführung in Serie gebracht, ...
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