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... motor sport Die BMW-Elite war sichtlich bemüht, der anwesenden Presse das Denken abzunehmen. Ob Vorstandsvorsitzender Eberhard v. Kuenheim, Chefentwickler Dr. Wolfgang Reitzle oder Stylingboß Claus Luthe - sie alle wurden bei der Prä sentation der neuen Fünfer-Reihe nicht müde, immer wieder die Eigenständigkeit des neuen Modells zu betonen. Der Fünfer, so beschworen die Herren, sei keineswegs als kleinere Ausgabe der Siebener-Limou sine zu betrachten. Eine klare Abgrenzung der Modellreihen ist ebenso erklärtes wie verständliches Ziel. Natürlich soll die neue Mittelklasse die Konkurrenz das Fürchten lehren - aber um Himmels willen nicht die im eigenen Haus. Es lebe der kleine Unterschied - genau wie bei Daimler-Benz, wo die Differenz zwi schen den W 124-Typen und der S-Klasse ganz klar zutage tritt. Und zwar nicht nur im Preis, sondern auch im Fahreindruck. Ist bei BMW die Betonung der Eigenstän digkeit weniger gut geglückt, ist womöglich der Fünfer doch der schärfste Konkurrent des Siebeners? Gerade der Nachdruck, mit dem die offizielle Sprachregelung das leug net, schürt diesen Verdacht. Auf reine Äußerlichkeiten, die durchaus gewünscht die Verwandtschaft unterstrei chen, soll hier gar nicht eingegangen wer den, in diesem Punkt ist die Ähnlichkeit of fensichtlich groß genug. Aber sie ist es eben auch in technischer Hinsicht. Die zum großen ...
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