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... Verbin dungsstraße zwischen Stadt und Vorort stellte sich ein Lastzug quer und rutschte in dieser Lage langsam bergab. Bis 0.30 Uhr war da mit jeder Verkehr verhindert. Am folgenden Morgen waren alle Autos mit einer Eisschicht von 3 bis 12 mm Dicke be deckt. Auf Grund der Erfahrungen des Vor tages und der Schwierigkeiten, die bereits der Fußweg vom Haus zur Garage bereitete, resi gnierte ungefähr die Hälfte der Automobili sten; sie entdeckten ihre Sympathie für öffent liche Verkehrsmittel, die mit anderthalb Stun den Verspätung verkehrten. Am Abend wurde es warm, und die Kraft fahrzeughandwerker des Vorortes beschäftig ten sich damit, Zündkerzen auszuwechseln und von innen beschlagene Verteilerdeckel zu trocknen. Am nächsten Tage war alles normal. Der motorisierte Straßenverkehr erreichte wieder annähernd den gewöhnlichen Umfang. ■ Das ist eine erfundene, aber eine wahr er fundene Geschichte. Die ersten Wintermonate 1961/62 mit ihren häufigen Wechseln zwischen Kälteund Wärmeperioden demonstrierten, daß der Massen-Automobilismus von heute auf tönernen Füßen steht. Er bricht zusam men, wenn die äußeren Umstände einmal etwas mehr als nur einen Fingerbreit vom Normalmaß abweichen. Das fängt damit an, daß ein großer, sehr großer Prozentsatz der heutigen Autobenut zer wohl auf griffigen Straßen und bei guter Sicht fahren kann, nicht aber auf Schnee ...
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