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... Dem ist höchstens beizufügen, dass dieser Wagen immer noch in der Schweiz ist und heute noch mit seiner zeitlosen Klasse überzeugt. Trends aus Übersee Abgesehen von ein paar Dodges und einem einzelnen Packard gab es in der Nachkriegszeit keine Graber-Cabriolets mehr auf amerikanischen Chassis. Vorbei waren die Zeiten der Kleinserien für den Swiss-Packard von Werner Risch. Die Hersteller hatten inzwischen serienmässige Cabriolets in ihr Verkaufssortiment aufgenommen. Kaiser-Frazer lancierte 1946 den ersten serienmässigen Wagen mit so genannter Ponton-Carrosserie. Einzelne Carrosseriefirmen in Frankreich und Italien hatten schon vorher mit Einzelaufbauten in dieser neuen Form mit glatten Seitenflächen verblüfft. Für viele Kunden war jedoch das Bild ungewohnt, und sie zogen konventionelle, abgesetzte Kotflügel vor. Hermann Graber brauchte eine Weile, bis er das Thema aufnahm. Auch dann wurden die hinteren Kotflügel teilweise noch mit Wölbungen oder Chromleisten angedeutet. Eine andere Mode aus Übersee, die ebenfalls schon von italienischen Carrossiers geprobt worden war: Die breiten, teilweise über die ganze Wagenfront verlaufenden Kühlergrills. Auch diese wurde von Graber nur sehr bedächtig übernommen. Er baute noch lange Carrosserien mit dem klassischen hochstehenden Kühlergrill. Der Wichtracher war stets darauf bedacht, die typischen Merkmale der Marken, die ...
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