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... »Wenn Sie schon mal einen anderen Vintage-Bentley gefahren sind, werden Sie überrascht sein, wie leicht sie sich fährt«, ermutigt mich Cresswell. Großartig, kein Stress also. Die erste Aufgabe besteht darin, hinters Lenkrad zu kommen, ohne mit der Hand eine Delle in der Aluminiumkarosserie zu hinterlassen. Entweder man legt die linke Hand – vorsichtig – auf die Cockpitumrandung, stellt sich auf den Fahrersitz und wurstelt sich irgendwie nach unten. Oder – etwas eleganter – man öffnet die Beifahrertür und rutscht hinüber. Man sitzt relativ hoch – dank des ausgeschnittenen Seitenblechs mit reichlich Ellenbogenfreiheit – und schaut durch einen kleinen Aeroscreen auf die langgezogene Motorhaube. Die Sitze sind auf Gleitschienen montiert, für große Fahrer wie mich ein Segen. Das für Bentley-Standards unkonventionelle Armaturenbrett ist gespickt mit einer Batterie von Schaltern, Knöpfen und Anzeigen à la Kampfflugzeug, darunter ein suppentellergroßer Drehzahlmesser, der optimistische 4500 Umdrehungen anzeigt. Als Erstes gilt es jedoch, die Bedienblende mit dem Zündschalter zu finden. Man ziehe die beiden winzigen Messingknöpfe am unteren Ende heraus, um die beiden Zündspulen mit Strom zu versorgen, danach den Knopf am oberen Rand, um die Zündung einzuleiten. Jetzt den Zündzeitpunkt mit einem der beiden Hebel an der Lenkradnabe etwas zurücknehmen – ...
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