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... manchen Dorfes war der T1 beweglich, kompakt und sparsam; gleichzeitig jedoch auch klein und antiquiert. Antiquiert, wenn nicht altmodisch: Als Ford 1965 den Transit vorstellte – mit V4-Motor, zuverlässiger Lichtmaschine und eine der Ladefläche dienliche breite Spurweite –, kämpfte man im Bulli noch mit einer Stromversorgung von sechs Volt. Das Antagonistische daran wurde von der Werbeagentur Doyle Dane Bernbach auf der anderen Seite des Atlantiks in einen Gag umgemünzt. Mit der auch neulich in Mad Men diskutierten »Lemon«- Kampagne schrieb die Agentur Geschichte, das »Think small« beflügelte Käfer-Verkäufe in den USA – und zum Bulli fragten sie: »Do you have the right kind of wife for it?«. Tja, so was ging in den Sixties! Beim 1967 vorgestellten T2 wurden ein paar Kleinigkeiten verändert, aber die Basis blieb so, wie sie war. Das Chassis war nun länger, der Motor kraftvoller und anstelle der »Barndoor« gab es im Heck eine breitere Klappe zum Motor und eine grö- ßere für Gepäck. Der T2 ließ sich leichter steuern, war schneller, und die seitliche Schiebetür gab es nun serienmäßig. Vor allem die wachsende Camping- Gemeinde begeisterte sich für den bei VW offiziell immer noch als »Transporter« geführten Bus. In Kalifornien wurde der Bulli zum Hit. Surfer fuhren ihn, ebenso die Fabulous Furry Freak Brothers, Gilbert Sheltons Comic-Verkörperung der ...
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