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... etwas zu tun hat. Und wenn dabei jemand Haare lassen muss, so ist es nicht das Auto. Man pflegt verallgemeinernd und natürlich falsch jenen Nationen besondere Freude am Frisieren zuzuschreiben, die sich laut Lexikon auch sonst durch überschäumendes Temperament (und zwar besonders am Lenkrad) auszeichnen. Dazu zählen die Italiener eher als wir Schweizer. Aber man täuscht sich. Besondere Frisieramateure sind gerade die Engländer, die kühlen und höflichen Briten, die weit mehr Freude am Poussieren von Motoren haben, als man aus ihrer Lebensund Fahrweise schliessen könnte. Vielleicht ist es die Liebe zum Pferd, die hier Urständ feiert. Im allgemeinen weiss man das auf dem Kontinent. Es soll zwar einmal einige Schweizer Journalisten gegeben haben (die «AR» war nicht dabei. Red.), die anlässlich ihres Besuches in England nicht glauben wollten, dass in jenem Lande jährlich etliche tausend Autobesitzer ihren Motor frisieren lassen. Wie wenn •man in der Schweiz nicht wüsste, dass nirgends so viele Sportwagen gebaut werden wie in England und dass folglich eine grosse sportlich gesinnte Kundschaft vorhanden sein muss. Es sei also hiemit bestätigt, dass die Engländer grosse Frisieramateure sind. Sie gebrauchen jedoch ein passenderes, um nicht zu sagen poetischeres Wort. Sie sprechen von «tuning», vom «Stimmen» des Motors, das sie mit dem Stimmen eines ...
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