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... gut, denn die Fir ma Condor stellte ihnen gratis eine vorjährige Rennmaschine zur Verfügung. Mit dieser Con dor fuhr Grell 1929 und 1930 auf der Rundstrecke von Bern, was er heute anhand der aufbe wahrten Silberbecher belegen kann. Grells zweite Rennma schine war eine New Hudson, die er als «Werksfahrer» ein setzte. Werksfahrer in Anfüh rungszeichen, weil der Impor teur lediglich die Teile gratis lieferte und auch nur, wenn Grell gewann. Für das Klausenrennen von 1931 präparierten die Gebrü der Grell eine richtige Werks maschine von New Hudson. Sie hatte aufBrooklands einige Re korde verbessert, war aber für Bergrennen nicht besonders geeignet. Das störte die Grells jedoch wenig. Trotzdem kam sie nicht zum Einsatz; denn als Walter die Maschine nochmals auf der Strasse testete, kam ihm ein Pferdefuhrwerk in die Quere, und die Fahrt endete im Spital. Danach zog Walter Grell den Schlussstrich unter seine Rennfahrer-Karriere. Es dauerte fast 50 Jahre, bis ei sich wieder einmal als Courreur einschreiben Hess. Nach Abschluss seiner Lehre und einigen Jahren Praxis als Automechaniker und Auto elektriker besuchte Grell das Technikum in Winterthur, das er mit dem Diplom eines Ma schinentechnikers, heute Inge nieur genannt, verliess. An sei ner ersten neuen Stelle in der Zahnradfabrik Maag, Zürich, arbeitete er sich mnert 6 Jah ren zum Betriebsleiter empor. Als sich dann sein Vater ...
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