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... das meiste Aufsehen erregt, wogegen er in den Kreisen deutscher Fachleute mehrfache Ablehnung erfahren hat. Die zweite technische Novität, die Perrot-Hallotoder Servo- Bremse, bildete zunächst nur den Gesprächstoff einer kleinen Gruppe von Technikern, Sie blühte sosuzagen schon seit Jahren wie das Veilchen im Verborgenen und wurde eigentlich erst nach dem Salon berühmt, und zwar mit einem Schlage, als man nicht im Lande des Propheten, sondern jenseits des Kanals auf der Brooklandsbahn praktische Erprobungen unter offizieller Kontrolle vorgenommen hatte. Wenden wir uns also zunächst dieser Bremse zu. Das Urbild der Perrot-Hallotoder Servo-Bremse wurde iron Ingenieur Perrot geschaffen, dem Erbauer des englischen Argyll-Wagens und Apostel der Vorderradbremsen. Nebenbei bemerkt besitzen die Argyllwagen den gleichen ventillosen Motor wie unsere Pic-Pic-Wagen. Die Perrot-Vorderradbremsen wurden in den Jahren 1910 bis 1914 an mehr als 1500 Argyllwagen angebracht. Das Problem einer möglichst gleichmassigen Bremsung ist aber damit noch nicht gelöst. Man konnte wohl die Wagenräder zum Stillstand bringen, aber es fehlte der Bremsausgleich, dessen Hauptzweck darin besteht, dass die Räder niemals blockiert werden können, desgleichen die unbedingte Sicherheit, denn durch ein Blockieren der Vorderräder könnte bei brüskem Bremsen unter Umständen ein Unglück herbeigeführt ...
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