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... vielen Jahrzehnten forschen die Autoingenieure nach Möglichkeiten, Autos sicherer zu machen. Sie haben den Auto mobilen Sicherheitsgurten, Sicherheitslenksäulen und Frontscheiben aus Verbundglas eingebaut und sie mit Knautschzonen und stabilen Fahrgastzellen versehen. Diese Dinge kommen aber erst zum Zug, wenn ein Unfall bereits passiert ist. Deshalb forschten die Ingenieure auch nach Möglichkeiten, Unfälle gar nicht erst geschehen zu lassen. Sie entwickelten Systeme für die aktive Sicherheit. Das sind Systeme und Komponenten, die aktiv in die Kontrolle des Fahrzeuges eingreifen und so mithelfen, Unfälle zu vermeiden. Zunächst versuchten sie, ein Blockieren der Räder bei einer Vollbremsung zu verhindern und so das Fahrzeug stabil und lenkbar zu halten. Dass so ein System funktionieren konnte, war bereits aus der Luftfahrt bekannt – der französische Automobilund Flugzeugpionier Gabriel Voisin hatte bereits 1920 einen hydraulisch funktionierenden Blockierverhinderer eingesetzt. Acht Jahre später bekam der Deutsche Karl Wessel schliesslich ein Patent auf einen Bremskraftregler für Automobile, dieser existierte jedoch nur auf Papier. Weitere acht Jahre später, 1936, bekam die Firma Bosch ein Patent für eine Antiblockiervorrichtung im Automobil. Die Vorrichtung bestand aus nicht weniger als 1000 analogen Bauteilen und arbeitete nur langsam. Noch ...
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