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... seiner March 722 (den anderen verkaufte er an Sportwagen-Schweizer-Meister Benjamin Studer für die diesjährige Meisterschaftl) vermietet, der sich damit zum ersten Male überhaupt in einen Formel-Wagen setzte. Dass Keller unter diesen Umständen die Qualifikation zum Rennen nur um neun Zehntelsekunden ver passte, beweist sein grosses Talent. Auch für Link dürfte damit der Test mit Keller zufrieden stellend ausgefallen sein, und so wird der Basa dinger wohl noch etwa sechs weitere FZ-EM- Läufe bestreiten. Weniger glücklich war Schwei zer Meister Vonlanthen. Der Frauenfelder hatte zuerst Probleme mit dem Motor (sein erster war schon während des inoffiziellen Freitagstrainings explodiert), dann mit der Kupplung. Kein Wun der, dass er unter diesen Umständen nicht auf ansprechende Trainigszeiten kam. Sogar Alfred Amweg fuhr eine Spur schneller als Vonlanthen, doch muss sich Amweg noch vermehrt an die un gewohnte internationale Konkurrenz gewöhnen. Der Berner dürfte aber der einzige aller Formel-2- Piloten sein, der seinen Vater als Mechaniker in den Boxen weiss. Vater Amweg streift auch oft, da seine Autos sowieso nur selten Probleme auf geben, im Fahrerlager herum und schaut sich bei den Profiteams nützliche Details ab. Georg Scha fer beklagte an seinem schon etwas antiquarisch wertvollen Chevron einen Motorenschaden und erschien zum Samstagmittag-Training nicht mehr. ...
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