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... Ladesäulen, und die müssen ja mit CÖ2-freiem Naturstrom beliefert werden“, schrieb uns in diesen Tagen ein Hamburger Fisker Karma-Besitzer, weil auto motor und sport den indirekten Kohlendioxid-Ausstoß des Sport wagens berechnet hatte. Prinzipiell verständlich, doch es gibt in Deutschland kein Gesetz, das Ökostrom für Ladesäulen vorschreibt. Und weil Energie bei uns zum größten Teil wirklich aus der Erde kommt - ergo Kohle -, stößt jede Kilowattstunde im Schnitt auch Kohlendioxid aus. Nun kann man sich virtuell von dieser Emissionslast befreien, indem man einen Ökostrom-Tarif auf der Basis rein regenerativer Energieerzeugung bucht. Was aber würde passieren, wenn alle Deutschen heute noch einen Ökostrom-Vertrag abschließen wür den? Einfache Antwort: nichts. Die Emissionen bei der Stromerzeu gung blieben exakt gleich: in stark kohlestromlastigen Bundes ländern wie Hamburg (Vattenfall) 502 g pro Kilowattstunde oder Nordrhein-Westfalen (RWE) 654 g und im atomstromigeren Süd westen (EnBW) nur 327 g. Was im Durchschnitt 494 Gramm C02 pro erzeugter Kilowattstunde in Deutschland macht - damit rech net auto motor und sport. Doch ist das eine faire Rechnung? Bei Benzin oder Diesel wird ja auch nicht der Energieaufwand zur Kraftstoffherstellung berücksichtigt. Wenn man diesen hinzufügen würde, würde sich laut einer EU-Studie der C02-Ausstoß in der gesamten ...
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