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... dann die drei führenden Renault aus – der 936 liegt vorn. Kurz vor Schluss dann Motorenprobleme – doch Barth bringt das Auto langsam und mit einem stillgelegten Zylinder auf Samthandschuhen bis ins Ziel. Ab 1983 beginnt die neue Gruppe C – und für Porsche eine weitere neue Ära. Der 956 ist der erste Porsche mit »Ground effect« – verdoppelt bei hoher Kurvengeschwindigkeit den Anpressdruck auf die Piste – und einem Aluminium-Monocoque. Zunächst vom bewährten 2,65-Liter-Turbo mit 640 PS angetrieben, gewinnt er zwischen 1982 und 1985 vier Mal in Le Mans. Für die US-Serie IMSA baut Porsche den 962 mit Monostatt Bi-Turboaufladung, für die Langstrecken-WM den 962, beide mit nun mit einer vom Reglement geforderten hinter die Vorderachse verlegten Pedalerie. Das Duo 956/962 wird zum größten denkbaren sportlichen und kommerziellen Erfolg: Laut Jürgen Barth entstanden in Weissach 80 komplette Autos und 22 Ersatzmonocoques. Glen Smale, der ein famoses 956/962-Buch geschrieben hat, nennt sogar rund 150 Fahrzeuge, inklusive Eigenkonstruktionen aus England und den USA. So oder so war der 956/962 der erfolgreichste Rennsportwagen aller Zeiten: 47 WM-Siege, sieben Le Mans-Erfolge, zehn WM- Titel, je drei Gesamtsiege in der DRM und im ADAC Supercup, sechs Titel in der All Japan Prototype Serie, acht Interserie-Trophäen und 54 IMSA-Siege stehen zu ...
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