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... teurer als Rimini Stuttgart. »Dagegen kannst du Deutschland total vergessen.« Lärm, Hitzeglocke, Verkehrschaos? »Das gehört einfach dazu.« Am 200 Meter breiten Strand plärren die Lautsprecher zwei Miß-Wahlen und ein Wassermelonenfest über die 150 000 Liegestühle. Einheitspreis für Schirm und Liege: knapp 11 Mark pro Tag. Algen? Sie waren da, das stimmt, aber nirgendwo sahen wir so eifrige Putzkolonnen - oft die ganze Nacht durch. Wer nicht im - offiziell leicht belasteten - Meerwasser baden mag, stürzt sich von der Wasserrutsche des »Splash Down« oder tobt sich in der künstlichen Brandung des neuen Super-Spaßbades »Aquafan« aus. Doch auch das ist Rimini: eine verwinkelte Altstadt mit altrömischen Überresten,Theater, Kunstgalerien und dem exzellenten Eiscafe »Gelateria Romana«. Apropos Essen: Die Romagna ist bekannt für ihre exzellenten hausgemachten Nudeln und ihre deftige Küche. In derTaverna degli Artisti an der Piazza Indipendenza zahlten wir für drei Gänge und reichlich Sangiovese-Wein 30 Mark. Aber ganz ehrlich: Mit kleinen Kindern würden wir in Rimini nur die tollen Freizeitparks wie »Fiabilandia« oder »Italia in Miniatura« besuchen - zum Wohnen ist es in den Nachbarorten einfach weniger hektisch. Zum Beispiel in Riccione. Nicht mehr als ein Ortsschild trennt die beiden Nachbarn - doch gleich danach ...
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