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... war als beim Serien-356er. Nicht nur die Verwendung einer leichtgewichtigen Kunststoff-Carrosserie hatten zum Mindergewicht beigetragen, sondern auch die geschrumpften Dimensionen. 106 cm Höhe gegenüber 133 cm beim Serien-Coupé sprechen hier eine deutliche Sprache. Auch der Innenausbau wich deutlich vom normalen 356 ab, was gewichtsmässig sicherlich auch Vorteile brachte. Durch die Mehrleistung des verbauten SC-Motors schliesslich wurde aus dem vermutlich Jahr um Jahr verbesserten Sportwagen schliesslich ein echtes 200-km/h-Auto. Die Rolle des Otto Dätwyler Beim Kollegen von Emil Stadtmann dürfte es sich um den in Porsche-Kreisen bekannten Otto Dätwyler (1928-2010) gehandelt haben. Er arbeitete in den Sechzigerjahren bei Porsche Eugster in Zürich und war für das Ersatzteillager zuständig. Über die Jahre baute er sich ein enormes Knowhow auf und mancher Porsche-Besitzer suchte bei ihm nach dem Motto «Frag’ doch den Dätwyler» um Rat, wenn er ein rares Ersatzteil suchte oder einen Motor neu aufzubauen hatte. Gross wurde Dätwyler, der sich später selbständig machte, vor allem mit dem 911, er war vermutlich einer der ersten unabhängigen Spezialisten rund um den Kult-Porsche. Und er konnte, so wird kolportiert, ein 911-Getriebe fast mit geschlossenen Augen auseinandernehmen und wieder zusammensetzen. Wie genau Emil Stadtmann und Otto Dätwyler ...
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