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... | MOTORRADLACK 118 SwissClassics Nr. 14 | 02.2007 dersherum geht. Wir versuchen, auf dem aufzubauen, was vorhanden ist, und nicht, der Arbeit voranzustellen, was wir wollen. Wir entschlossen uns also, zu konservieren. Beginnen sollte der Liebhaber und Sammler mit Respekt und einer Lupe. Respekt vor einem Zustand, den er nur einmal findet: Das Original oder besser gesagt den wirklich zeitgenössischen Restzustand. Lassen Sie sich nicht zu einem schnellen Eingreifen hinreissen. Erst einmal Bestandesaufnahme machen. Proben. Hält der Lack noch am Untergrund? Muss er wirklich ganz weg? Reinigen und polieren Sie an verdeckter Stelle maximal 5 Quadratzentimeter. Bei Fotodokumentationen auf der Aufnahme eine Farbkarte mitfotografieren, der Farbechtheit der Abzüge wegen. Alle Schritte und alle eingesetzten Mittel notieren. Ohne Dossier bleibt der nachfolgenden Sammlergeneration nichts als der Zustand nach der Restaurierung übrig, so ist die Dokumentation ein wesentlicher Bestandteil dieser kulturerhaltenden Arbeit. Die Lacke Ganz frühe Fahrzeuge wurden mit Farben auf Basis langsam trocknender Öle wie Leinöl oder Holzöl, aber auch Harzen lackiert, das kam noch aus der Tradition der Kutschenbauer. Diese Lacke brauchten eine lange Zeit, um zu trocknen. Mit dem Zusatz von Trockenstoffen (Bleisalzen) konnte die Trocknungszeit verkürzt werden. Dies war eine Bedingung bei der ...
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