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... und es hat eine geringere Viskosität (nämlich 1) sowie eine höhere materielle Stabilität bei Erwärmung. Allerdings erschwerte das Medium Wasser die Entwicklung ungemein. Die grössten Schwierigkeiten bot die Entwicklung leistungsfähiger Dichtungen, die nicht nur grosse Druckund Temperaturschwankungen aushalten, sondern auchleichte von der Kurbelwelle ausgehende Schwingungen verkraften müssen. Ein weiteres ernsthaftes Problem war das Kavitationsrisiko des Wassers. Durch eine ausgeklügelte Geometrie für Turbinenrad und Stator galt es zu verhindern, dass Wasser irgendwo im Systemmit hohem Druck durch eine winzige Spalte gepresst wird und durch das permanente Auftreffen an einer einzigen Stelle zerstörerische Kavitationswirkung entfalten konnte. Im Gegensatz zu einem herkömmlichen Sekundärretarder, der am Getriebeausgang eingebaut wird, ist die Leistungsfähigkeit des neuartigen, direkt mit derKurbelwelle verbundenen Primärretarders Voith Aquatarder(MAN PriTarder) nicht von der Fahrgeschwindigkeit, sondern von der Motordrehzahl abhängig. Das bedeutet, dass er auch bei geringem Fahrtempo eine hohe Bremsleistung entwickelt, die zudem durch das Getriebe (Untersetzung) verstärkt wird. Die maximale Bremsleistung beträgt laut Voith 600 Kilowatt! Gesteuert wird der Aquatarders primär über die Wassermenge, die ihm durch ein Ventil zugeteilt wird, und ...
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