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... das Rasen lernte, dabei parallel mit MG als Verkäufer erste Erfolge verbuchte. Das allein wäre Stoff für mehr als einen Film! Claus Mirbach war einer der ersten Autohändler, die in Deutschland mit dem Verkauf von Gebrauchtwagen berühmt und wohlhabend wurden. 1963 eröffnete er in Hamburg-Pöseldorf sein erstes Ladenlokal – auf dem Mittelweg, heute mitsamt gekachelter Werkstatt und von der Wand bröckelnder Martini-Werbung komplett undenkbar. Er beginnt seine Geschichte mit einer Reise im Austin-Healey nach Spanien, tête-à-tête mit Brigitte Bardot, später Jaguars für Saudis, als Werksfahrer für Matra, die Taschen randvoll mit Bargeld, entsprechend Ärger – und immer wieder Restart. Die Anekdote, wie er Axel Springer einen 300 SL und ein 220 Cabrio für 30.000 Mark abkauft, ist fast unbeschreiblich, ja, kaum zu begreifen. Mirbach hat Irrsinniges und Amüsantes erlebt und nun zu berichten. Dem sicher nicht minder legendären »Gebrauchtwagen-Händler Becker« widmete Der Spiegel jedoch schon 1961 eine Titelgeschichte. Fokussiert auf Dampf-Kraft-Wagen (abgekürzt: DKW) baute vor mehr als hundert Jahren der Däne Jørgen Skafte Rasmussen in Chemnitz das auf, was bis heute von Banausen gelegentlich noch als Bil lig- Alternative belächelt wird. Dabei war die Entwicklung von Zweitaktmotoren, zunächst als Hilfsmotor für Fahrräder, in dem Werk in Zschopau ...
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