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... die Reaktion auf Gaspedalbewegungen im mittleren Drehzahlbereich sehr spontan – was umso positiver ist, als die Fünfgang- Schaltung sehr schwergängig ist. Nach einer kurzen Bekanntschaft – vermutlich selbst nach einer längeren Beziehung – hat man nicht wirklich den Mumm, den Stratos mit aufs Bodenblech genageltem Gaspedal die Straße entlang zu hetzen. Mit dem extrem kurzen Radstand (2180 mm), einer Front-Heck-Gewichtsverteilung von 42:58 und dieser superdirekten Lenkung ist das Risiko eines Drehers stets präsent. Das Chassis und das Fahrwerks-Setup wurden – natürlich – im Hinblick auf fast akrobatische Agilität getunt. Doch wer sich Rallye- Aufnahmen aus den 1970ern anschaut, wird feststellen, dass selbst Sandro Munari den Stratos nie lange im Drift hielt. Er ist einfach kein Drifter wie damals die Ford Escort oder Rallye-Autos heute. Auf der Straße und für Normalsterbliche ist der Stratos eine Herausforderung, die nur die wenigsten meistern. Im Rallyesport war er eine Klasse für sich. Ein Sieg nach dem anderen bei der Monte, eine ganze Serie Titel bei der Marken-Weltmeisterschaft (1974, ’75, ’76), unzählbare Siege und Titel auf nationalem Level, z. B. in der Gruppe-5-Version beim Giro d’Italia 1973, Targa Florio 1974 ... Die Idee von Fioro, auf einem weißen Blatt Papier ein Fahrzeug zu kreieren, das nur einer Sache dient, war ...
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