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... mit beherztem Griff in die Privatkasse aus. Auch Tony George, IRL-Chef und Besitzer des Indianapolis-Ovals, ist ein reicher Mann. Auch er subventionierte lange seine Meisterschaft. Seit nur noch ein Hersteller übrig ist, tun sich jedoch Finanzlöcher auf, die nicht mehr zu stopfen sind. Honda zahlt keine Zu schüsse mehr an die Teams; zwei haben in diesem Jahr schon zugesperrt. Seit der Aufsplittung der Cart-Serie 1996 in ChampCar und IRL ging es mit beiden Serien stetig bergab. Geblieben sind da wie dort ein Monopol bei Chas sis und Motoren, eine Sponsorenwüste, ein mittelprächtiges Fahrerfeld aus Altstars, namenlosen Youngstern und Fallobst aus anderen Kategorien. Das soll sich ändern. Kalkhoven sieht erste Wachstumssignale. Der Sanierer stärkte zunächst die Basis. Formel At lantic, die Serie unterhalb der Champ Cars, boomt. „Dort bilden wir unsere eigenen Helden und neue Teams aus.“ Der Meister erhält zwei Millionen Dol lar als Einstiegshilfe für die erste Liga. „Mit 3,5 Millionen Dollar Jahresbud get“, weiß Teambesitzer Derrick Wal ker, „kommt man über die Runden.“ 2007 zündet Kalkhoven die zweite Stufe seines Planes. Die Lola B2/00-Uraltchassis werden ausgemustert. Das neue Panoz-Chassis ist wendiger, aerodynamisch we niger sensibel - und 100 000 Dollar bil liger. „Im Zusam menspiel mit den Mehr-PS, die der Fahrer per Überhol ...
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