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... zwischen Mosel und Maas, welch letzteres Land ich ein anderes Mal auch zu beobachten Gelegenheit hatte. Hier bei Höhe „Telegraph" hatte am 20.'21. August 1914 das III. Bayerische Armeekorps genächtigt. Weiter geht die Fahrt nach Delm- Metz. In langen Flächen senkt sich der lothringische Boden aus der Linie Telegraph-Metz (42 Kilometer) zur Seile und steigt jenseits derselben zu den Höhen östlich der Mosel wieder an. Die im französischen Besitz befindlichen Höhen zwischen Mosel und Seile weisen aber bedeutend höhere Zahlen wie die deutschen Höhenkämme nördlich und nordöstlich der Seile auf. Jedem, der einmal auf der Höhe Telegraph bei Chateau-Salins gestanden, wird sofort klar, daß an und für sich ein französischer Angriff aus der Linie Nancy—Luneville auf die Linie Saarburg—Mörchingen leichter zu führen ist als ein deutscher Angriff auf die Höhen zwischen Seile und dem Gelände östlich davon. Hieraus und im Zusammenhang mit dem Umstand, daß der ganze Raum Nancy—Luneville in den Jahren unmittelbar vor dem Weltkrieg von den Franzosen mit zahlreichen permanenten und Feldbefestigungen versehen wurde, erklärt sich das planmäßige. Zurückgehen der Deutschen vor der Lothringer Schlacht. Nachmittags erreichen wir Metz. In zwei Tagen hatten wir das Elsaß und Lothringen durchfahren; wir konnten Eindrücke von der Landschaft, von den Städten und ...
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