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... nicht mehr im Grand-Prix-Sport eingesetzt werden. Die Konstrukteure hatten in der Zwischenzeit jedoch bis zu 600 PS aus dem 8-Zylin der-Reihenmotor herausgeholt und den Wagen für Bergrennen mit einer kürzeren Übersetzung und modifiziertem Kühlsystem versehen. Hermann Lang hatte im Trainingslauf für eine bessere Traktion auf der Schotterstraße noch Zwillingsreifen an der Hinterachse montieren lassen. Beim Rennen startete er mit normaler Bereifung auf seinem W 125 mit der Startnummer 128; mit gerade soviel hochgiftigem Rennkraftstoff im Tank, dass die Strecke bis ins Ziel gemeistert werden konnte. Vor ihm waren die beiden Auto Union von Hans Stuck und H.P. Müller sowie der zweite W 125 unter Manfred von Brauchitsch auf den Berg gestürmt. Erneut lag Auto Union nach dem ersten Lauf mit einem fantas tischen Durchschnitt von 84,86 km/h in Führung. Der zweite Lauf musste die Entscheidung bringen. Das Wetter hatte dramatisch umgeschlagen, der Berg wehrte sich mit Regen und Nebel gegen seine Erstürmung. Aber Lang holte sich mit einem furiosen Lauf unter widrigsten Bedingungen den Gesamtsieg am Großglockner und die Deutsche Bergmeisterschaft für Rennwagen. Kaum war am Großglockner der Lärm der Rennmotoren verstummt, begann das Donnern von Kanonen Europa zu überziehen. An Rennen war nicht mehr zu denken. Die Großglockner Hochalpenstraße ...
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