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... den Mercedes-Wagen und allen anderen auf dem Nürburgring mühelos auf und davon. Ettore Bugatti, der Grandseigneur aus Molsheim, schuf so nebenher eine ins Tourenmäßige übersetzte Version dieses Grand- Prix-Wagens. Er montierte dabei lediglich den Kompressor ab, stellte den Motor auf Zwei-Vergaser-Betrieb um und ließ sonst alles so, wie es beim Rennwagen war. Der 8-Zylinder-Motor leistete dann noch 75 ausgewachsene PS und drehte dabei bis zu 6000 Touren. Diese Drehzahl wurde durch eine 5mal rollengelagerte Kurbelwelle ermög licht. Damit ging das rasante Gefährt im ersten Gang 60, im zweiten 90, im dritten 130 und im vierten 160 km/st. Das bedeutete unter anderem, daß der Wagen im zweiten Gang schneller war als so ziemlich alles, was damals herumfuhr. In jener Zeit existierten als sportliche Bastarde der üblichen müden Limousinen die Simson-Supras, die NAGs, die Steyrs und die Austro-Daimler-Wagen. Das waren damals Ungetüme Schlitten mit Motorhauben i la Greco — langgezogen wie auf der Streckbank — und mit ehrfurchtgebietenden, : - ^...::L~ ii üi BÜjteu,.ix,;: - nickelglänzenden Auspuffrohren. Der Bugatti war im Vergleich dazu ein niedriges, geducktes Raubtier, gegen das sie alle nichts zu bestellen hatten. Während heute die Fahrunterschiede zwischen einem sportlichen Spitzenfahrzeug und einem normalen Wagen doch verhältnismäßig ge ...
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