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... dass der Schwedenhappen bald auch im Rallyesport feiern konnte und bis heute – gerade im klassischen Langstrecken-Rallyesport – feiert. Kein Wunder, dass bis heute viele Amazon-Besitzer durchaus Interesse daran haben, ihrem sportlichen Schweden etwas die Sporen zu geben. Interessant: Zunächst setzte Volvo den älteren Bruder P544 und den Amazon parallel im Motorsport ein – bis die Produktion des Buckel-Volvos 1965 eingestellt wurde. Die Qual der Wahl hat man auch heute. Fakt ist aber: Die deutschen Amazonen sind fast alle angemeldet, werden – vom einen mehr, vom anderen weniger – im Straßenverkehr genutzt und gehen höchstens mild getunt in Oldtimer-Rallyes an den Start. Reine Rennfahrzeuge ohne Straßenzulassung sind extrem selten. Welche Amazone wäre also die richtige für den Start ins motorsportliche Abenteuer? Am wenigsten eignen sich die frühen Modelle mit dem B16 genannten 1600er Motor, der mit 60 PS nicht gerade leistungsstark war und im Gegensatz zu seinen Nachfolgern, die ohne grö- ßere Eingriffe locker eine Viertelmillion Kilometer schafften, auch nicht besonders langlebig war. Zudem sind Modelle bis 1961 nur mit einer 6-Volt-Elektrik ausgestattet. Der 1800er mit 83 PS (1961–1968) und der Zweiliter (1968–1970) mit bis zu 103 PS sind die deutlich bessere Basis für sportliche Einsätze. Für Zuverlässigkeitsfahrten kann der Halter seine Amazone ...
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