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... dem ähnlichen Prinzip den Antrieb des Delta verwirklicht. Der Lancia Delta brachte mancherlei wichtige Voraussetzungen mit, um als Versuchsträger für ein Allradfahrzeug zu dienen: geringes Gewicht, eine geeignete Bodengruppe, Einzelradaufhängung und kompakte Dimensionen. Das Hauptproblem, das sich den Entwicklungsingenieuren stellte, war das Umlenken der von der Kurbelwelle seitlich abgehenden Kraft um 90° nach hinten. Sieht man die gefundene Lösung an, scheint sie ebenso logisch wie einfach: Anschliessend an das Wechselgetriebe mit Differential wurde ein weiteres Ausgleichsgetriebe angeflanscht. Mittels eines Kegelradsatzes gelingt es, den Längsabtrieb nach hinten zu realisieren. Eine zweiteilige Kardanwelle überträgt den Kraftfluss zum hinteren Differential, von wo aus zwei Halbwellen schliesslich die Hinterräder antreiben. Zwecks optimaler Traktion ist sowohl vorne wie auch hinten eine Differentialbremse mit bis zu 40% Wirkung angebracht. Das mittlere Ausgleichsgetriebe kann zusätzlich durch den Fahrer ganz gesperrt werden. Es teilt interessanterweise den Kraftfluss auf die Vorderund Hinterrä- der nicht gleichmässig auf. Aufgrund der verschiedenen statischen und dynamischen Belastungen der Achsen hat sich Lancia für eine Aufteilung von 58 1/2 auf die Vorderund 42% auf die Hinterachse entschlossen. Diese Aufteilung soll ein besonders ...
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