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... sie auch. Man darf sie bewundern; man soll sie bewundern und anlächeln, weil sie schön sind. Und ihren Dank zeigen sie mit ihrem Lächeln, dass man ihreSchönheit erkannt hat. Es ist der Dank an einen unbekannten Menschen, ohne dass man sich etwas dabeidenkt. Und wenn es der Unbekannte tut? Mein Gott, das sind eben seine Angelegenheiten. Wie viele blutjunge Mädchen sieht man aber auchhier, die das Leben noch als ein Mysterium sehen, die noch davorstehen und denen es so wahnsinnig schönund verlockend vorkommt. Suchen sie Tanz oder Liebe? Ich glaube, sie wissen es nicht. Sie wissen nicht,wo der Tanz aufhört, wo die Liebe beginnt. Da ist Roseblanche. Meine Seele wird reicher durchihre Gegenwart. Sie hat die Kraft, mich zu beschwingen. Dass sie es nicht ahnt, dass nur ich es weiss, was kannmich dies kümmern? Bin ich doch vor ihren Augen der Fremde, der mit ihr tanzt, wie es der nächste tun wird,nicht anders. Ich stehe da mit leeren Händen. Du fühlst nicht, was du mir bist, Roseblanche. Spürst du nicht,wie ich dich ungestüm und fest an mich ziehe? — — Doch das tun sie ja alle! Wie ich mit dir tanze, umfasstmich der Hauch der grossen weiten Welt, der Hauch eines Weibes, das man plötzlich über alles liebt, sosehr liebt wie das Leben. Dass Berge, Meere und Städte zusammensinken und der Tod seine Bangigkeitverliert. Dass das Wort wahr wird: Was soll mir Himmel und Erde? La Corniche ...
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