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... die amerikanischen Interessen wahrnahm. Hoffmann kannte den ame rikanischen Markt und den Geschmack der Amerikaner in diesen Belangen wie kein zweiter. Als ihm die Münchner Ent würfe für einen Sportwagen zeigten, mussten sie sein vernichtendes Urteil annehmen: «Dieser Wagen ist in Ameri ka unverkäuflich. Lassen Sie die Karos serie besser von einem Italiener entwer fen.» Aber auch Albrecht Graf Goertz, der 1933 von Deutschland in die USA ausge wandert war, erfuhr von den BMW-Plä nen. Er hatte in den Vereinigten Staaten unter anderem für den berühmten De signer Raymond Loewy gearbeitet und betrieb seit 1952 sein eigenes Design- Studio. Autos zu entwerfen war schon 32 immer sein Hobby gewesen, und in den USA zirkulierten mehrere von ihm karossierte Wagen. Es handelte sich dabei aber um Oneoffs. Hoffmanns Auftrag geber rekrutierten sich aus Herstellern von Haushaltgeräten und Büromöbeln. Trotzdem sandte er einige Entwürfe für einen neuen BMW nach München, wo seine Arbeit aufgrosse Beachtung stiess. Ernst Loof, der schon vor dem Krieg bei BMW gearbeitet hatte und nachher für die Veritas-BMW-Sportwagen ver antwortlich gewesen war, hatte bei ei nem früheren Arbeitgeber eine neue Stelle in der Konstruktionsabteilung ge funden. Dort erfuhr er natürlich früh vom geplanten Bau eines neuen Sport wagens. Dies war ja sein eigentliches Spezialgebiet. Loof kontra Goertz Bei Karl Baur in ...
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