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... Nach 30 Jahren löst ein offener Golf das Käfer Cabrio ab. Von Dirk-Michael Conradt I itoderohne?Seitdem Idas Volkswagenwerk l in Hannover und die Karosseriefirma Wilhelm Karmann in Osnabrück am Nachfolger für das Käfer Cabrio, einer Offenvariante des VW Golf, arbeiten, be schäftigt Frischluftfreunde vor allem eine Frage: Wird das Golf Cabrio so sein wie das Käfer Cabrio, ein Voll cabriolet nämlich ohne sicht versperrende Dachstreben? Oder wird der offene Golf trendgemäß einen modi schen Überrollbügel tragen und damit als Targa-Golf in die Wolfsburger Annalen eingehen? Die Antwort vermag Cabrio freunde ernüchtern und er freuen zugleich. Der Golf hat zwar den von Puristen ver achteten Bügel. Aber er hat auch jenes dickwattierte, nach dem Zurückklappen als feister, die Rücksicht ver wehrender Wulst auf dem Wagenheck balancierende Stoff-Vinyl-Verdeck, welches im Innenraum bei Platzre gen die geschätzte Gemüt lichkeit aufkommen läßt. „Denn da trommeln die Tropfen von oben so hei melig auf den Bezug", schwärmte auto motor und sport im allerletzten Test eines Käfer Cabrios (Heft 10/1977), „daß man das ver gleichsweise ordinäre Blech dach-Geprassel als minder empfindet.“ Ähnlich problemlos wie beim Käfer Cabrio gestaltet sich beim offenen Golf zu dem jener Vorgang, der nach den Erwartungen der Cabrio-Partner VW und ...
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