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... am 22. Mai 1969 ausgeliefert wurde. Natürlich war es die US-Standard-Version, deren 4,9-Liter-Motor mit Fallstrom-Vierfachvergaser – je nachdem, wem man glaubt – 221, 230 oder 265 PS leistete. Ein paar Modelle hatten den kleineren aber kräftigeren 4,7-Liter-Motor, der nach einer Kraftkur bei De Tomaso – erhöhte Kompression, schärfere Steuerzeiten, Ölfilter im Hauptstrom, größere Ventile – 305 Pferdchen unter der Haube hatte. Egal was der Motor letztlich exakt leistete, an die fetten Hinterräder übertragen wurde die Kraft mithilfe eines Fünfgang-Transaxle-Getriebes aus dem Hause ZF – damals Standard für im Rennsport eingesetzte PS-starke Autos mit längs eingebautem Mittelmotor. Während diese Konfiguration bei Rennwagen zu der Zeit beinahe die Norm war, war sie bei wirklich starken Straßenfahrzeugen noch nicht ausprobiert worden. Der Lotus Europa und die Matra-Modelle Djet und 530 hatten zwar – wie der Vallelunga – längs einge baute Mittelmotoren, doch die Konkurrenz – wie Miura oder Dino – hatte kompakte, quer eingebaute Motoren. Der Mangusta war das erste Straßenauto, bei dem man das mechanische Konzept eines damaligen Le-Mans-Rennwagens voll übernommen hat. Die Ferrari LM, P3 oder P4 haben Gitterrohrrahmen, der GT40 hat ein Stahl-Monocoque mit breiten Schwellern. Der Mangusta dagegen bietet mit der Weiterentwicklung des ...
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