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... Teile aber kann man nicht gießen und temp?rn. Das Gießen ist eine rohe Technik, die feinere Einzelheiten nicht wiedergeben kann. Auch ist der aus dem Gußeisen durch Tempern erhaltene Stahl durchaus kein besonders edeles Material und genügt nicht im entferntesten den hohen heutigen Abb. 2. Abb. 3. Ansprüchen. In vielen Fällen stellt man solche Teile durch Bearbeiten des betreffenden Stahlmaterials auf der Drehbank, Hobelmaschine usw. her und härtet sie dann. Gerade für hoch beanspruchte Teile — etwa Getrieberäder — reicht dies Verfahren aber nicht aus. Trotz aller möglicher Kunstgriffe, die Härtung nur an den Arbeitsflächen zu erzielen, entsteht sehr viel Ausschuß dadurch, daß die Werkstücke durch die ganze Masse hindurch hart und spröde werden, so daß bei Zahnrädern die Zähne leicht abbrechen, andere Teile bei einem Stoße zerspringen usw., — ja die Teile sind häufig von Härterissen durchzogen oder durch die Härtung krummgezogen, so daß sie ganz wertlos werden. Hier hilft das bekannte Verfahren der Einsatzhärtung und Vergütung, das darin besteht, daß man die Gegenstände aus Eisen, weichem Maschinenstahl oder weichem Edelstahl, — die auch beim Härten nicht sehr hart und vor allem nicht spröde werden, herstellt, — hiernach durch Glühen mit kohlenstoffhaltigen Härtepulvern die Oberfläche mit Kohlenstoff anreichert, also in Stahl verwandelt, um ...
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