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... Dass seit jeher die kräftigste Zeitverschiebung des Formel-1-Kalenders beim australischen Grand Prix herrscht oder dass der Strassenkarneval von Melbourne das beliebteste Rennen bei allen Beteiligten ist, zählt erstmal nicht.«Bernie hat uns den Todeskuss gegeben», mutmassen Kolumnisten in der Stadt. Zwar ist die Zuschauerzahl im Albert Park von 400 000 Besuchern beim Debüt 1996 auf 300 000 im Vorjahr gesunken, aber das sind trotzdem gute Zahlen - bei den jüngsten Vorzeigerennen in Bahrain oder Istanbul kommt nur ein Zehntel davon. In Melbourne echauffieren sich die Zeitungen über die rüde Art, mit der Ecclestone die Kompromissvorschläge vom Tisch gefegt hat: «Für ihnsind die Australier keine Menschen, sondern nur Statisten.» «Es geht nur ums Geld» Tennis-Fans haben sich schon an die «Night Sessions» bei den Australian Open im Januar gewöhnt, wobei diese vor allem eingeführt wurden, um zweimal am Tag Eintrittskarten verkaufenzu können. Auf diese brillante Geschäftsidee ist selbst Ecclestone noch gar nicht gekommen. Um an der Uhr zu drehen, genügt dem mächtigsten Mann der Formel 1der Hinweis auf die vielen Bewerber für einen Platz im Rennkalender. Der Wunsch von Russlands Premier Putin nach einem Rennen wahlweise in Moskau oder St. Petersburg ist das aktuelleDruckmittel. Auch Südkorea oder Indien, die nächsten Kandidaten,würden vermutlich alle ...
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