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... Nr. 28 | 04.2010/201156 Eigentlich war Paul, ein junger Industriekaufmann, der soeben im Aargau eine neue Stelle angetreten hatte, mit seinem gut zwanzigjährigen Triumph Gloria Cabriolet, Baujahr 1936, ganz zufrieden. Er hatte mit ihm, seinem ersten eigenen Wagen, den Sommer hindurch viele erlebnisreiche Touren über Alpenpässe und im Unterland unternommen. Abgesehen von einem Benzinpumpenproblem am Klausen hatte ihn der Triumph nie im Stich gelassen. Pauls zweite (Auto-)Liebe Eines Morgens im Dezember 1958 berichtete ihm sein Freund Ernst, der eine Zeitlang sogar einen alten Alfa-Romeo-Sportwagen mit Achtzylinder-Kompressor-Motor besessen hatte, von einem Talbot Cabriolet. Es stehe bei einer Garage in Birsfelden zum Verkauf. Ach nein, das interessierte Paul nur mässig. Bestimmt sei das auch wieder so ein 4-Liter-Modell. Dafür lagen die Kosten für Steuern und Versicherung jenseits der bescheidenen fi nanziellen Möglichkeiten bei seinem Monatslohn von 950 Franken. Anfragen konnte man ja gleichwohl. Überraschung: Herr Klinger von der Garage Weisskopf in Birsfelden erklärte Paul, es handle sich um den «kleinen» Talbot-Lago T15 mit dem 2,7-Liter-Sechszylinder, 1937, mit Worblaufen-Cabriolet. Der Wagen sei seit 1946 in zweiter Hand bei einer Frau aus Basel gewesen. Der Kilometerstand liege bei etwa 80 000, der Wagen sei fahrbereit und koste 650 Franken. Wie ein ...
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