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... zu mindest beim Anlassen. In erster Linie wird durch die Kälte die Ge mischbildung erschwert. Der Kraftstoff fällt aus dem Kraftstoff-Luftgemisch wieder in Tropfen aus — schon im kalten Ansaugrohr. Im Zylinderinnern wäscht der Niederschlag den Ölfilm von den Wänden. Das ergibt Trocken reibung und in Verbindung mit unvermeidbarer Säurebildung erhöhten Verschleiß im Motorinncrn. Außerdem wird das Anlassen erschwert. — Die Schmierung der Motorteile ist bei Kälte zunächst stark behindert. Das öl ist zäh und klebend geworden und kommt nur lang sam an die reibenden Teile (Kolben, Ringe, Zylinderwände, Lager usw.) des kalten Motors. Der Anlasser benötigt ein großes Dreh moment. Sein Leistungsbedarf beträgt beim PKW 800—3000 Watt, beim LKW sogar 2200 bis 12 000 Watt! Bei —20° C weist er nur noch 70 Prozent seiner Leistung auf und muß den zweieinhalbfachen Kraftaufwand beim Durch drehen des kalten Motors hergeben gegenüber einer Temperatur von -j-20° C. Seine Drehzahl beträgt nur noch etwa ein Zehntel bei 20 Kältegraden gegenüber der Nenndrehzahl bei +20° C. Auch die Batterie kann die Kälte schlecht vertragen. Ihr Fassungsvermögen, das bei -r25° C mit 100 Prozent eingesetzt wird, sinkt stark ab und beträgt etwa 42 A/std bei —20° C. Wie soll sie dann die erhöhten An laßwiderstände des Motors überwinden kön nen? Der hohe Kraftbedarf des ...
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