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... sein, bei dem Versuch zu sterben, sich und seine Sache – die man schon ganz gut macht – noch zu verbessern? Dagegen wäre es die reine Verschwendung, aus den eigenen Fähigkeiten nichts zu machen. Ich glaube fest daran, dass ein Leben nicht in Jahren gemessen wird, sondern daran, was man zu Lebzeiten aus seinen Fähigkeiten gemacht hat.« Bruce McLaren war ein begnadeter Rennfahrer, zugleich ein genialer Konstrukteur und gewiefter Geschäftsmann. Und nirgends war diese Kombination erfolgreicher als in der amerikanischen CanAm-Serie – von den einen als zunächst weitgehend regelfreie »Formula unlimited« einiger verrückter Amis verspottet. Von anderen wegen ihrer ungeahnten technischen Möglichkeiten – und nicht zuletzt der attraktiven Preisgelder – geliebten Rennserie. Eine ideale Plattform also für einen hungrigen jungen Mann wie Bruce McLaren, der seine Konstruktionen technisch ausreizen und damit auch noch gutes Geld verdienen wollte. Unvergessen sind die Flügelmonster von Chapparal, die kleinen Sportflugzeugen zur Ehre gereicht hätten. Oder die gewaltigen Ami-V8- Bigblocks mit bis zu neun Litern Hubraum und nahezu 800 PS. Aber selbst so aberwitzige Konstruktionen wie ein Fahrzeug mit Allradantrieb und vier unabhängigen, luftgekühlten Rotax-Motoren hatte hier freie Bahn. Als Porsche 1972 dann mit dem 917 die Turbo-Ära der CanAm-Serie ...
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