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... verflüchtigt, das andere setzt sich zwischen den feinen Hautlinien fest. Der Effekt hier: Die beiden Fingerkuppen fühlen sich glatter an, es reibt sich leichter, also mit fühlbar geringem Widerstand. »Dies ist Keramikpulver«, erläutert Walter Wagner knapp. »Das andere, das sich schnell zerrieben hat, ist PTFE-Pulver.« Das Kürzel steht für Polytetrafluorethylen, besser bekannt als Teflon, und war, beziehungsweise ist, die Basis für Zusatzstoffe, die man dem Motoröl bereits vor über zwanzig Jahren als Leichtlaufmittel, also zur Reibungs-Reduzierung beigab – beispielsweise wenn sich akustisch ein leichter Lagerschaden ankündigte. Das funktionierte damals leidlich, solange man die korrekte Dosierung einhielt. Zuviel davon, und das Öl löste die Schutzschicht auf den Metallpartien auf, nahm sie mit in die Leitungen, wo die Partikel verklumpten, sie verstopften und damit für den motorischen Exitus sorgten. »Das kann beim Micro Ceramic Oil nicht passieren«, so Wagner. Weil die Zusammensetzung eine andere ist. Welche? Die genaue Rezeptur mag der Wechinger »Magier« natürlich nicht verraten. Betriebsgeheimnis. Nur so viel: Die Grundelemente sind »Micro-Ceramic-Feststoffe« und Additive. Im Motor wirken sie so ähnlich wie das Keramik-Pulver auf den Fingerkuppen: Die Ceramic-Teilchen setzen sich in den metallenen Reibflächen eines Motors – beispielsweise an den ...
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