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... Lage geraten, dass es sich der Staat ganz einfach nicht mehr leisten konnte, für ein reines Prestigeereignis wie ein Grand Prix eine Summe auszugeben, für die man ein halbes Dutzend neuer Schulen bauen oder mehrere Hospitäler modernisieren und mit neuen Bettlaken und Watte versorgen könnte. Kaum aber war der Entschiuss bekanntgeworden, da nahm auch schon der Argentinische Automobil Club (ACA), die grösste private Institution Argentiniens und womöglich Südamerikas (650 000 Mitglieder) die Angelegenheit in die Hand, um das Rennen noch zu retten. Mit der Formula 1 Association wurden Kontakte angeknüpft und die Bedingungen ausgehandelt, unter denen sich die Fahrerelite der Welt heute überhaupt noch dem Publikum zur Schau zu stellen bereit ist. Erschwerend kam hinzu, dass die F 1 Association gerade jetzt neue, höhere Forderungen an die Veranstalter stellt — nun nicht mehr so sehr in Punkto Sicherheit, sondern in finanzieller Hinsicht. Worauf man sich einigte war die Ueberweisüng eines Betrages von 233 000 Dollar an die F 1 Association, wofür diese wiederum sich verpflichtete, mindestens 18 Konkürrenten an den Start zu bringen (in Wirklichkeit werden es 21 Fahrzeuge sein, doch die drei «Mitläufer» sind gewissermassen eine Gratiszugabe). Ingesamt werden sich die Kosten des ersten diesjährigen WM-Laufes auf etwa 375 000 Dollar (ca. 1,4 Mio. sFr.) belaufen, ...
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