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... schon seit der Zeit der Pferdekutschen Karosseriebau betrieben wurde. Der renommierte Betrieb karossierte mehr als 100 Bugatti, darunter die drei T50, die 1930 die 24 Stunden von Le Mans bestritten. Die Designs von Vanvooren waren selten exotisch, aber sie fielen auf – was der Caramulo-Wagen eindrucksvoll beweist. Er wurde von einem Monsieur Chaussivert in Auftrag gegeben, der das Auto im Dezember 1938 in Empfang nahm. Zwei Jahre später verkaufte der Franzose es an den portugiesischen Sportler Alfredo Marinho, dieser wiederum veräußerte es 1948 an Bento de Amorim. Der behielt den Wagen bis Mitte der 70er-Jahre, dann ging er in den Besitz von de Lacerda über. Heute setzt dessen Enkel Tiago die Familientradition fort und geht mit dem Bugatti wann immer es geht auf große Fahrt. Aus der Nähe betrachtet ist der Atalante äußerst attraktiv. Ein nahezu karikaturistischer Kurvenreichtum und die extrem tiefe Linie bestimmen den Look. Im Vergleich zu anderen – augenscheinlich ähnlichen – 57C ist die Motorhaube länger, was, insbesondere da sie nur wenige Zentimeter über die seitlichen Kotflügel hinausragt, die Theatralik noch erhöht. Man füge versenkbare Seitenfenster, ein spannungsvoll gewölbtes Dach und ein attraktiv geschwungenes Heck hinzu, und das Kunstwerk ist perfekt. Und die Schönheit beschränkt sich nicht auf die Haut. Die rechteckigen ...
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