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... seiner Mutter, ein Vorkriegsmodell mit Ballonreifen, so richtig schwer und ohne Gänge, und radelte einfach los, den Neckar und Rhein entlang bis in die Eifel. »Zu meinem ersten Rennen auf dem Nürburgring. Drei Tage hin, drei Tage zurück. Und das alles nur, um einmal Moss und Fangio zu sehen.« Übernachtet hat er unterwegs bei Bauern oder in Scheunen, am Nürburgring in einem Coca-Cola-Stand. »Das war einer der ersten, die es in Deutschland gab ...« Wenn es dabei nur geblieben wäre ... Der richtige gefährliche Jungenstreich (von dem seine Mutter allerdings erst im Nachhinein erfuhr) sollte 1957 folgen: Kaum hatte er den Führerschein in der Tasche und die erste Vespa in seinem Besitz, machte er sich wieder auf den Weg. Raus. Nach Straßburg. Auf der Suche nach der Fremdenlegion. Diesmal sogar gemeinsam mit seinem Bruder. Das erwünschte Wunder trat ein: Sie wurden im Büro der französischen Söldnerorganisation tatsächlich angenommen, auf ihre Gesundheit und Tauglichkeit untersucht, sie durften mitessen und mittrainieren. Bis es zur ersten Schießübung kam. »Ich weiß noch genau, dass es ein Freitag war«, so Eisele. »Schon der erste Schuss hat mich umgehauen. So ein Rückstoß aber auch.« Am fünften Tag kam dann einer der Kommandanten zu den beiden Jungs und meinte lakonisch: »Büble, setzt Euch auf Eure Vespas und fahrt heim. In Afrika werdet ihr eh nur ...
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